Transpersonale Prozessarbeit

 

Die Sehnsucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden, lässt viele Menschen auf die Suche gehen - gleich einem vom Heimweh Getriebenen. Ein Weg auf dieser Suche war für mich die "Praxis des Achtsamen Erforschens" als Schwerpunkt der Transpersonalen Prozessarbeit.

 

Sie fußt auf der inneren Achtsamkeit des Augenblicks und wendet sich mit Offenheit, Annahme, Interesse, Vertrauen und radikaler Ehrlichkeit dem zu, was gegenwärtig ist. Auf diesem Weg bekommen unsere Schattenanteile Raum, können angeschaut und integriert werden. Erst dann kann die spirituelle Sehnsucht wirklich Raum haben und uns in die Tiefe unseres Seins führen. So kommen wir unserem wahren Seelenfluss auf die Spur, dessen Kraft uns nach Hause, zu uns selbst, führt.

 

In meinen Ausbildungsjahren bei Richard Stiegler habe ich seine Art des "inneren Erforschens" der eigenen Tiefendimensionen kennen- und schätzen gelernt. Sie hat meiner Seelendimension neues Leben eingehaucht und mir das Handwerkszeug gegeben immer tiefer damit in Berührung zu gehen.

 

Auch hier ist das regelmäßige Üben für mich zum zentralen Element meines Lebens geworden: Eine meiner beiden Übungsgruppe ist in Essen beheimatet - die andere trifft sich in Köln und Aachen. Gemeinsam praktizieren wir die Möglichkeit des Seelenerlebens, was für mich eine sehr wertvolle Ergänzung zu meiner Praxis der Stille geworden ist.

 


„Wir werden offen und durchlässig für das Leben, so wie es sich zeigt, und lernen gleichzeitig, mit einer grundlegenden Präsenz in Kontakt zu bleiben. Eine Präsenz, die unabhängig ist vom ewigen Wandel, der Leben bedeutet. Eine Präsenz, die im Zeitlosen wurzelt, in unserer essenziellen Natur.“

(Richard Stiegler)